Hebamme
Medizinische Verantwortung- Wochenbettkontrollen bei Mutter und Kind
- Nahtversorgung und Rückbildung
- Stillberatung
- Gewichts- und Gedeihkontrolle
Kassenleistung, direkt abgerechnet
Die Frage klingt nach einer Entscheidung, ist aber keine. Die beiden Rollen überschneiden sich kaum – die meisten Familien haben beide, und das ist auch so gedacht.
Eure Hebamme ist für eure Gesundheit da, ich für alles andere. Sie prüft Rückbildung, Naht und Gewichtszunahme, berät beim Stillen und trägt dafür die medizinische Verantwortung. Ich sorge dafür, dass währenddessen der Alltag nicht zusammenbricht: Wäsche, Essen, das größere Kind, und jemand, der zuhört.
Eine Hebamme kommt für 20 bis 30 Minuten. Ich bleibe mindestens drei Stunden, oft einen halben oder ganzen Tag. Das ist der praktische Unterschied, den die meisten erst im Wochenbett merken.
Kassenleistung, direkt abgerechnet
Über die Krankenkasse als Haushaltshilfe (§ 24g/h, § 38 SGB V) oder privat
In der Regel privat
Als Mütterpflegerin bin ich ausdrücklich nicht medizinisch tätig:
Alles Medizinische bleibt bei eurer Hebamme, eurer Ärztin oder eurem Arzt. Wenn mir im Alltag etwas auffällt, sage ich es euch – entscheiden tut die Fachperson.
Die Hebammen-Nachsorge steht euch ohnehin zu, die solltet ihr in jedem Fall nutzen. Ob zusätzlich eine Mütterpflegerin sinnvoll ist, hängt daran, wer euch sonst im Alltag entlastet. Gibt es niemanden, der einspringen kann, ist das nicht nur sinnvoll, sondern oft genau die Voraussetzung, unter der die Kasse zahlt.
Wie das abgerechnet wird, steht im Ratgeber zum Kassenantrag. Was ich konkret mache, auf Haushaltshilfe in Coburg.
Im kostenlosen Erstgespräch sortieren wir gemeinsam, wer bei euch was übernimmt.
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