Haushalt
Der Alltag läuft weiter, ohne dass ihr ihn stemmen müsst.
- Kochen und Zubereiten von Mahlzeiten, auch auf Vorrat
- Einkaufen und Besorgungen des täglichen Bedarfs
- Spülen und die Küche in Ordnung halten
- Wäsche waschen, aufhängen, zusammenlegen
- Aufräumen in den genutzten Wohnbereichen
- Müll, Post, Blumen und ähnliche Kleinigkeiten
Baby
Praktische Hilfe am Kind, damit ihr auch mal schlaft.
- Wickeln, An- und Auskleiden
- Baden und Babypflege
- Tragen, Beruhigen, Schlafbegleitung
Geschwisterkinder
Aufmerksamkeit für die Großen, während ihr beim Baby seid.
- Betreuung und Beschäftigung
- Bringen und Abholen: Kita, Schule, Termine
- Begleitung bei Mahlzeiten, Anziehen und Schlafengehen
- Hausaufgabenbegleitung
Mutter und Familie
Der Teil, der sich nicht auf einer Liste abhaken lässt.
- Entlastung, damit du ruhen und dich erholen kannst
- Emotionale Begleitung und Gespräche
- Begleitung zu Terminen
- Weitervermittlung an Hebamme, Beratungs- und Fachstellen
Was nicht dazugehört
Haushaltshilfe meint die alltagsübliche Versorgung rund um Familie und
Kind – keine Reinigungsfirma. Nicht dabei sind:
- Grundreinigung, Frühjahrs- oder Wochenputz der ganzen Wohnung
- Fenster, Teppiche, Bad- und Bodengrundreinigung
- Keller, Dachboden, Garage und Außenanlagen
- Renovierung, Entrümpelung und Gartenarbeit
- Versorgung von Haustieren
- Medizinische und pflegerische Leistungen
Medizinisches bleibt bei eurer Hebamme oder Ärztin –
wer was übernimmt.
Die Kasse zahlt häufiger als gedacht
Bei Schwangerschaft und Entbindung ist die Haushaltshilfe zuzahlungsfrei
(§ 24g und § 24h SGB V) – dann zahlt ihr gar nichts. Bei Erkrankung
bleibt ein Eigenanteil von etwa 5 bis 10 Euro am Tag, solange ein Kind
unter 12 Jahren bei euch lebt (§ 38 SGB V).
Ihr müsst nichts vorstrecken. Den bewilligten Anteil
rechne ich direkt mit eurer Krankenkasse ab. Den Antrag füllen wir
vorher gemeinsam aus.
Zum Ratgeber: Haushaltshilfe beantragen
Euer Wohnort ist nicht dabei? Schreibt mir kurz mit Postleitzahl – meist
lässt sich etwas einrichten.
Ein Einsatz startet ab 3 Stunden und geht je nach Bedarf bis zu 8 Stunden am
Tag, an mehreren Tagen pro Woche. Dauer und
Rhythmus richten sich nach eurem Bedarf und danach, was die Kasse bewilligt
hat. Melden könnt ihr euch jederzeit, auch nachts oder am Wochenende –
ich antworte in der Regel noch am selben Tag.
Ich bin Mütterpflegerin, keine Hebamme – alles Medizinische bleibt bei eurer
Hebamme oder Ärztin. Was das genau bedeutet, steht auf
Mütterpflegerin oder Hebamme.